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D. Tubach: Forschungsprojekte

REMIND – Relationen und mathematisches Verständnis im Übergang von der Kita in die Grundschule

Ein Kern des Projekts „Remind“ ist die Entwicklung und Erprobung komplementärer Lerngelegenheiten für Kita und Grundschule, welche den jeweiligen institutionellen Rahmenbedingungen von Kita und Grundschule, dem Kind mit seinen Denkweisen und dem interaktiven Charakter mathematischer Wissenskonstruktionen gerecht werden. Diese Lerngelegenheiten orientieren sich an den mathematischen Grundideen. Sie sollen in der Kita mathematische Bildungsprozesse bei den Kindern anregen und in der Grundschule ermöglichen, begonnene mathematische Denkprozesse aufzugreifen und systematisch weiterzuentwickeln.

Im Kontext der diskursiv ausgerichteten Lerngelegenheiten – und das ist der zweite Kern - werden die sich entwickelnden mathematischen Deutungs- und Begründungsprozesse von Kindern im Übergang von der Kita in die Grundschule in den Blick genommen. Die Einsichten in die mathematischen Wissensgenerierung der Kinder fließen zugleich wieder in die Optimierung der angebotenen Lerngelegenheiten.

Pendel (Praxisnahe Entwicklungsprojekte im Dialog mit Erzieherinnen und Lehrkräften) (seit 2015) (gefördert durch "Ernst Klett Verlag")

Pendel

Die Ausbildung arithmetischer Kompetenzen stellt eines der zentralen Ziele des Mathematikunterrichts in der Grundschule dar. Im Kern geht es darum, dass die Kinder nicht allein lernen, mathematische Verfahren durchzuführen und Ergebnisse regelgeleitet zu ermitteln. Vielmehr sollen sie Beziehungen zwischen Zahlen und Termen verstehen und flexibel nutzen lernen. In diesem Sinne entwickeln die Kinder elementare, zugleich aber auch immer schon theoretische Einsichten in das Fach Mathematik.

Ziel des Projekts ist es, die Kinder zu produktiven argumentativen Auseinandersetzungen mit grundlegenden mathematischen Strukturen anzuregen. Dazu werden etablierte Unterrichtsszenarien für den Mathematikunterricht in Kooperation mit der Praxis weiter entwickelt, erprobt und vor dem Hintergrund der alltäglichen Unterrichtsorganisation reflektiert. Die Analysen von Unterrichtsepisoden sollen aufzeigen, wie Kinder arithmetische Einsichten gewinnen, im Unterricht artikulieren und weiter entwickeln können.

Kooperation: Ralph Schwarzkopf (Oldenburg)



Förderzentrum Mathematik (ein Projekt zur Förderung von Kindern im Fach Mathematik) (seit 2015)

(gefördert durch die Deutsche Telekom Stiftung)

Das Förderzentrum Mathematik verfolgt einerseits das Ziel, Lernende der Klassen 1-6 in der Entwicklung von grundlegendem mathematischen Verständnis und beim Aufbau von mathematischen Operationsvorstellungen zu unterstützen. Andererseits werden angehende Lehrerinnen und Lehrer praxisnah ausgebildet, indem sie Diagnosen und Förderungen durchführen und unter wissenschaftlicher Begleitung reflektieren. Die reflexiven Analysen der Fallbeispiele beziehen sich zum einen auf die Rolle der Kinder, auf ihre mathematischen Lernprozesse, zum anderen aber auch auf die Rolle der Studierenden als angehende Lehrkräfte im Rahmen der Diagnose und Förderung, auf ihre diagnostisch fundierte Handlungsexpertise. Der zentrale Gedanke und Ausgangspunkt des Förderzentrums ist eine diagnosegeleitete, verstehensorientierte und kommunikative Förderung. In den begleitenden Seminaren wird der Zuwachs an handlungsdiagnostischer Expertise systematisch dokumentiert und evaluiert.

dortMINT LogoDas Projekt "Förderzentrum" baut auf den Erkenntnissen des "dortMINT-Projekts" (dortMINT.de) auf. Die im dortMINT I2 – Projekt entwickelte Seminarkonzeption „Diagnose und individuelle Förderung“ zielte im Kern auf den Erwerb fachdidaktischer Kenntnisse über diagnostische Instrumente und handlungsfähiger Kompetenzen in realen diagnostischen Einzelsituationen. Darauf aufbauend wurde an der Fakultät für Mathematik ein Förderzentrum eingerichtet, das zugleich ein Seminarangebot für Studierende bereitstellt, um über mehrere Sitzungen einzelne Schülerinnen und Schüler mathematisch zu fördern.

Kooperation: u.a. Stephan Hußmann, Christoph Selter, Insa Melle, Franz Wember, Susanne Prediger