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Trägerinnen und Träger des Lehrpreises der Fakultät für Mathematik


Lehrpreis der Fakultät für Mathematik

Auf den Jahresfeiern der Fakultät zu Beginn des Wintersemesters werden auch die Lehrpreise vergeben. Die Preisträgerinnen und Preisträger der letzten Jahre sowie Berichte über die Lehrleistungen resp. die Laudationes zur Verleihung der Preise sind nachfolgend dargestellt.

Laudatio für den Träger des Lehrpreises 2013

Herrn Dr. Alexander Schnurr

Dr. Alexander Schnurr

Mit dem jährlichen Lehrpreis zeichnet die Fakultät Dozentinnen und Dozenten für hervorragende Lehrveranstaltungen und besonderes Engagement in der Lehre aus.

Die Fakultät für Mathematik verleiht den Lehrpreis 2013 an Herrn Dr. Alexander Schnurr. Herr Schnurr hat sich in den letzten Semestern vielfältig in der Lehre engagiert und Seminare zur Stochastik für Lehramtsstudierende, Spezialvorlesungen und Servicevorlesungen an-geboten. Er hat für diese Veranstaltungen herausragende Evaluationen bekommen und hat bewiesen, dass ihm die Vermittlung von Wissen eine Herzensangelegenheit ist. Die Studie-renden zeigen sich durchweg begeistert:

"Super Dozent! So macht Mathe Spaß!"
"Tolle Vorlesung! Dozent motiviert und weckt Interesse für mehr!"
"...hat Spaß an den Inhalten seiner eigenen Vorlesung und vermittelt diesen auch."
"Herr Schnurr ist ein sehr guter Dozent."

Herrn Schnurr gelingt es vorzüglich, die Studierenden mitzunehmen und komplizierte Inhalte verständlich zu erklären, ohne dabei aber die mathematische Präzision zu vernachlässigen. Er macht sich viele Gedanken über die Didaktik und steckt eine Menge Arbeit in die Konzep-tion und die Ausgestaltung seiner Veranstaltungen.

Dr. Alexander Schnurr erhält diesen Preis für seine eigenen herausragenden Lehrleistungen, steht aber auch beispielhaft für das unverzichtbare Engagement in der Lehre vieler Nach-wuchskräfte an unserer Fakultät. Das ist umso höher einzuschätzen, als sich diese insbe-sondere durch hervorragende wissenschaftliche Leistungen profilieren müssen. Herr Schnurr demonstriert, dass dies nicht auf Kosten der Lehre gehen muss, sondern im Gegenteil zu einem spannenden und für die Studierenden reizvollen Zusammenspiel von Forschung und Lehre führen kann.

Die Fakultät für Mathematik freut sich sehr, einen so engagierten und vielseitig qualifizierten Mitarbeiter auszeichnen zu dürfen und gratuliert Herrn Dr. Alexander Schnurr ganz herzlich zum Lehrpreis!

Prof. Dr. Matthias Röger, Vorsitzender der Evaluationskommission


Laudatio für den Träger des Lehrpreises 2012

Herrn Prof. Dr. Christian Meyer

Prof. Dr. Christian Meyer

Mit dem jährlichen Lehrpreis zeichnet die Fakultät Dozentinnen und Dozenten für hervorragende Lehrveranstaltungen und besonderes Engagement in der Lehre aus.

Der Lehrpreis des Jahres 2012 geht an Herrn Prof. Dr. Christian Meyer. Dieser hat sich durch hervorragend evaluierte Vorlesungen sowohl in seinem mathematischen Spezialgebiet als auch im Servicebereich in den vergangenen zwei Semestern besonders hervorgetan. Gerade Vorlesungen zur Höheren Mathematik sind allein schon wegen ihrer Größe und der unterschiedlichen Motivation der Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine spezielle didaktische Herausforderung. Herrn Meyer gelingt es hier außerordentlich gut, eine hohe sachliche Kompetenz mit einer originellen und frischen Art der Wissensvermittlung zu verbinden. Ein paar Zitate von Hörerinnen und Hörern seiner Vorlesungen unterstreichen das:

"Viele Beispiele, gutes Vorlesungstempo, gute Erklärungen: Super!"
"Kompetente lockere Art"
"Prof. Meyer macht das gut so!"
"Ein Traum!"

Herr Meyer hat auch über die gelungene Ausgestaltung der Veranstaltungen hinaus beson-deren Einsatz bewiesen. Wegen der übergroßen Studierendenzahl im letzten Wintersemester hat er spontan einen zusätzlichen Vorlesungstermin zur Höheren Mathematik angeboten. Weiterhin hat er sich innovativ mit der Präsentationstechnik im Audimax auseinandergesetzt und hat den Tablet-Computer als Kombination von digitalem Anschrieb und Bildanzeige eingeführt, was von vielen Studierenden als großer Fortschritt gegenüber dem Overheadprojektor gelobt wurde.

Die Fakultät für Mathematik freut sich sehr, einen so engagierten Kollegen auszeichnen zu dürfen und gratuliert Herrn Prof. Dr. Christian Meyer ganz herzlich zum Lehrpreis!

Prof. Dr. Matthias Röger, Vorsitzender der Evaluationskommission


Laudatio für den Träger des Lehrpreises 2011

Herrn Dr. Peter Furlan

Dr. Peter Furlan

Die Fakultät Mathematik schätzt sich glücklich, einen solch vielfältig engagierten Hochschullehrer wie Peter Furlan mit einem Lehrpreis auszeichnen zu können. Peter Furlan überzeugt nicht nur durch hervorragende Vorlesungen, sondern macht sich auch weit darüber hinaus um die Studierenden und die Studiengänge der Fakultät verdient.

Eine der offensichtlichen Qualitäten der Lehre sind gute Vorlesungen. In den Evaluationen erzielt Peter Furlan regelmäßig Bestnoten, zuletzt für seine Vorlesungen Höhere Mathematik III und IV. Die Kommentare der HörerInnen sprechen für sich:

"Mathe macht Spaß bei Ihnen"
"Dr. Furlan = bester Prof."
"Ich bin begeistert, kann man Perfektion verbessern?"

Peter Furlan hat sich den Blick für die Schwierigkeiten der Studierenden behalten und vermittelt sowohl die Notwendigkeit harter Arbeit als auch den Nutzen und das Vergnügen der Beschäftigung mit Mathematik.

Die Verdienste von Peter Furlan gehen aber weit hinaus über das Halten hervorragender Vorlesungen. Das Verständnis der Bedürfnisse der Studierenden und die Suche nach möglichen Verbesserungen der Qualität der Lehre sind ihm eine Herzensangelegenheit. Peter Furlan engagiert sich in der Studienberatung, bei der Schulung von ÜbungsleiterInnen und für den Vorkurs. Besonders verdient gemacht hat er sich im vergangenen Jahr für den neu eingeführten Eingangstest. Studieninteressierten wird hier noch einmal die Möglichkeit einer Einschätzung gegeben, die Fakultät erhält eine Möglichkeit die hohe Abbrecherquote in der Mathematik besser zu verstehen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen.

Mit seinem umfassenden Engagement, seiner positiven Art und seiner Bodenhaftung ist Peter Furlan ein geschätzter und hochverdienter Mitarbeiter der Fakultät. Wir gratulieren Herrn Dr. Peter Furlan ganz herzlich zum Lehrpreis!

Prof. Dr. Matthias Röger, Vorsitzender der Evaluationskommission


Laudatio für die Trägerin des Lehrpreises 2011

Frau Dr. Daniela Götze

Dr. Daniela Götze

Einer unserer beiden Lehrpreise 2011 geht an unsere Akademische Rätin Dr. Daniela Götze, die seit einigen Jahren den Bereich Grundschuldidaktik mit einem großen Engagement bereichert.

Mehrfach hintereinander hat Frau Götze nun schon Vorlesungen mit 200-400 Studierenden gelesen, die an unserer Fakultät allein schon von ihrer Größe als Herausforderung für Hochschullehrer gelten. Ihr gelingt es dabei regelmäßig, die Studierenden für sich einzunehmen und für ihre Inhalte zu faszinieren.

Ein besonderer Schwerpunkt von Daniela Götzes didaktischem Arbeiten liegt dabei in der Diagnose und Förderung von Kindern in elementarmathematischen Themenbereichen. Dies würdigen die Lehramtsstudierenden mit sehr guten Evaluationsnoten und schreiben auf die Frage, was das wichtigste sei, was sie gelernt haben, folgendes besonders häufig:

Einblicke in Gedankengänge von Kindern
wie man mit der Vielfalt der Kinder im Mathematikunterricht umgeht
wie schon kleine Kinder aktiv-entdeckend sich der Mathematik nähern können

Eine Studentin schreibt auf die Frage nach dem Wichtigsten schlicht:

"jede einzelne Vorlesung und Übung"

Die Studierenden loben die Strukturiertheit der Vorlesung, aber vor allem auch die Praxisbezüge und die Anschaulichkeit durch zahlreiche Videos und Beispiele aus dem Unterricht. Solch herausragende Bewertungen hat Daniela Götze sogar im letzten Wintersemester bekommen, als sie eigentlich wegen einer Lehrstuhlvertretung in Paderborn gar nicht da war, aber trotzdem die Vorlesung per Lehrauftrag zusätzlich gehalten hat.

In den Beurteilungen der Studierenden spiegelt sich die Erfahrung auch ihrer Kollegen, dass wir mit Daniela Götze eine höchst engagierte Hochschullehrerin haben, die mit ihrer eigenen Begeisterung für Elementarmathematik und Mathematik treibende Kinder auch die Lehramtsstudierenden im besten Sinne anstecken kann. Dass wir heute auch die beste Didaktik-Abschlussarbeit an eine ihrer Absolventinnen vergeben können, zeugt davon, dass sie diese Faszination auch in hohe Semester und Forschungsbereiche hin aufrechterhalten kann und sie mit substantiellen Methoden zu unterfüttern weiß.

Als weitere besondere Leistung soll der enorme Hauruck-Akt nicht unerwähnt bleiben, binnen einem Jahr neue Studienordnungen für alle 13 Mathematik-Lehramtsstudiengänge zu schreiben und durch die Akkreditierung zu bringen. An dieser enormen Arbeit war Daniela Götze gemeinsam mit anderen Kolleginnen und Kollegen maßgeblich beteiligt. Die Früchte dieser Arbeit ernten wir diese Woche, in der 390 Erstsemester Lehramt Mathematik und 330 Erstsemester Lehramt Mathematische Grundbildung ihr Studium an unserer Fakultät aufgenommen haben.

Auch, dass Frau Götze derzeit in Mutterschutz ist, hat sie nicht daran gehindert, heute mitsamt Ihrer jungen Familie zu erscheinen, so dass wir ihr persönlich für diese hervorragende Arbeit danken können.
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

Prof. Dr. Susanne Prediger, Prodekanin der Fakultät für Mathematik


Laudatio für den Träger des Lehrpreises 2010

Herrn Prof. Dr. Heribert Blum

Prof. Dr. Heribert Blum

Qualität der Lehre spielt sich vor allem in einzelnen Lehrveranstaltungen ab und ist somit abhängig von den einzelnen Lehrenden, die sie gestalten. Aus diesem Grund ehrt die Fakultät für Mathematik jedes Jahr diejenigen Personen, die sich dabei besonders verdient gemacht haben.
Im Jahr 2010 ehrt die Fakultät Herrn Prof. Dr. Heribert Blum, der dies in seinen Lehrveranstaltungen nachgewiesen hat. Er hat sich als akademischer Lehrer in allen Stufen des Studiums engagiert, von den Grundvorlesungen der Mathematiker über die nicht bei allen Hochschullehrern beliebten, manchmal durchaus herausfordernden riesigen Vorlesungen in Höhere Mathematik für Ingenieure, bis hin zu den Doktoranden. Für seine Spezialvorlesungen im Hauptstudium hat Heribert Blum in diesem Jahr in der Evaluation von vielen Studierenden die bestmögliche Bewertung bekommen.

Qualität eines Studiums entscheidet sich aber auch auf einer übergeordneten Ebene, in der Komposition vieler unterschiedlicher Lehrveranstaltungen, die insgesamt das Profil geben sollen, was einen ausgebildeten Diplom-Mathematiker oder eine künftige Mathematiklehrerin ausmacht. Damit diese Kompositionen stimmig funktionieren, werden Studienordnungen geschrieben und durch Ausführungsbestimmungen umgesetzt. In diesem Bereich hat sich Heribert Blum bei der letzten Umstellung eines Studiengangs in besonderer Weise verdient gemacht.

Hinter einer solchen Umstellung steckt eine enorme Detailarbeit, bis ein neuer Studiengang tatsächlich funktioniert, die nach außen kaum wahrgenommen wird. Dass zum Beispiel alle Voraussetzungen auch erfüllbar sein müssen, dass irgend jemand die Anerkennungsfragen für Quereinsteiger klärt und sie an der richtigen Stelle einsortiert. Dafür braucht es eine Person, die mit großer Sorgfalt arbeitet, ein gutes Augenmaß für die dahinter stehenden Personen hat und mit einer gewissen Gelassenheit auch schwierige Situationen bewältigen kann. Heribert Blum war und ist genau diese Person. Er hat als langjähriger Vorsitzender des Diplom-Prüfungsausschuss und des Bachelor-Prüfungsausschuss seit Jahren diese Arbeit in hervorragender Weise erledigt.
Den konkreten Anlass, diese Arbeit gerade in diesem Jahr zu würdigen, bildet die Verabschiedung der ersten Bachelorabsolventen im Bachelor-Vollfach-Studiengang der Mathematik. Dass diese Absolventen vermutlich bisher nicht mal wahrnehmen mussten, wie wenig selbstverständlich das ist, dass sie überhaupt in diesen Wochen ein Bachelorzeugnis erhalten, das ist der Verdienst von Heribert Blum (und – das sei auch erwähnt – Günther Skoruppa), die diesen Prozess in all seinen Schwierigkeiten unermüdlich vorangebracht haben.

Dass Heribert Blum nebenbei einer der erfolgreichsten Einwerber von Drittmitteln ist und damit auch ein hohes forschungsmäßiges Engagement zeigt, ist nur ein weiterer Beleg dafür, dass sich gute Forschung und gute Lehre wunderbar ergänzen können.

Die Fakultät für Mathematik ist sehr glücklich, solche Hochschullehrer unter sich zu haben und wünscht sich noch viele weitere Jahre solches unentwegt zuverlässigen, unaufgeregten Engagements!!


Herzlichen Glückwunsch!


Susanne Prediger, Prodekanin der Fakultät für Mathematik


Laudatio für den Träger des Lehrpreises 2009

Herrn Prof. Dr. Rainer Brück

Prof. Dr. Rainer Brück

Die Fakultät für Mathematik freut sich, den Lehrpreis des Jahres 2009 einem Hochschullehrer des Kollegiums zu verleihen, dem es jedes Jahr aufs Neue gelingt, die Faszination der Mathematik in allen Ebenen des Studiums, aber auch an Studierende aller Fachrichtungen zu vermitteln. Der diesjährige Preisträger ist Prof. Dr. Rainer Brück. Nachdem er in Gießen, Trier und Wuppertal, sowie an verschiedenen Universitäten in Kanada und in den USA sein "Yes, I Can'' unter Beweis gestellt hatte, ist er im Jahr 2001 nach Dortmund gekommen. Seitdem ist Herr Brück, neben seiner Forschung, gleichermaßen geschätzt vom Kollegium wie auch von den Studierenden in vielschichtigen Aufgaben der Lehre überaus erfolgreich tätig in der Lehre und dort auch nicht wegzudenken. So unterrichtet Herr Brück beispielsweise Studierende des Lehramts, der Chemie, des Wirtschaftsingenieurwesens und der Logistik mit derselben Leidenschaft wie die Studierenden der Mathematik und der Wirtschaftsmathematik vom ersten bis zum letzten Fachsemester.

Selbst in Promotionsprüfungen ist Herr Brück sehr oft gefragt. Dabei ist das Geheimnis der guten Vorlesungen von Herrn Brück für die Studierenden längst kein Geheimnis mehr, denn sie sagen "Herr Brück erklärt einfach schön.'' Dies ist natürlich nur die halbe Wahrheit. Zwar ist es die hohe Schule der Hochschullehre, wenn man auch schön schwierige Dinge einfach schön erklären kann. Aber im Grunde ist es die Fähigkeit, ja, die Kunstfertigkeit Herrn Brücks, die Studierenden bei deren Kenntnisstand abzuholen und dann die eigene Begeisterung zu übertragen. Herr Brück hat unbestreitbar dieses Talent der Fremdbegeisterung, unabhängig davon, ob ein Studierender überhaupt begeistert werden möchte oder nicht. Dazu kommt die durchdachte Konzeption, Gliederung und Präsentation der Vorlesungen, sowie eine gehörige Prise Brück'schen Humors, der integrales Bestandteil seiner Vorlesungen ist. In den Kommentaren der Studierenden bei der Lehrevaluation heißt es zum Beispiel:

"Die Vorlesung überzeugt durch ihre Struktur!'',
"Sehr gut! Schön, dass der Professor so motiviert und begeistert unterrichtet.'', "Abstrakte Begriffe werden bildlich verdeutlicht.'',
"Guter Prof.! Schöne und lesbare Schrift, deutliche Aussprache''

und

"Kann für Ruhe sorgen.'' (!)

Man liest auch:

"War immer gut gelaunt.'',
"Guter Mix aus Humor und Kompetenz!'',
"Herr Brück ist klasse. Dass ich teilweise negative Dinge angekreuzt habe, liegt einzig daran, dass ich Mathe hasse.''
"Sehr nette Atmosphäre. Es macht Spaß, zur Vorlesung zur gehen."

Herr Brück widmet sich seinen Studierenden stets mit Freude und mit aller Kraft. Bei den Studierenden ist er geschätzt als fairer, gerechter und manchmal harter Prüfer, sowie als Betreuer, der jeden ernst nimmt. Selbst die vermeintlich dümmsten Fragen werden mit Ruhe und Geduld beantwortet. Für so manchen Problemfall hat Herr Brück schon beide offenen Ohren hergehalten und oft vermittelnd eine Lösung finden können.

Darüber hinaus engagiert sich Herr Brück seit Jahren in der Werbung neuer Studierender. Als Studienberater besucht er Schulen im Umkreis. Am Tag der offenen Tür begeistert er stets mit einem einfachen, praktischen Problem, das so einfach dann doch nicht ist und daher mathematisch gelöst werden muss.

Als Organisator des Schülerzirkels kümmert sich Herr Brück außerdem sogar um die Studierenden, die noch gar keine sind, aber sicher welche werden, nicht zuletzt wegen Herrn Brück.


Lieber Herr Brück, die Studierenden hätten Ihnen schon lange einen Preis verliehen, wenn es einen solchen gäbe. Auch die Fakultät weiß um Ihre Verdienste und möchte Ihnen bei dieser Gelegenheit für Ihr großes Engagement in Lehre und Studium danken. Der Lehrpreis 2009 findet hiermit einen wahrlich würdigen Träger.


Herzlichen Glückwunsch!


Wolfgang Achtziger, Vorsitzender der Evaluationskommission
Susanne Prediger, Studiendekanin der Fakultät für Mathematik


Lehrpreise 2007 und 2008

Lehrpreise 2007 und 2008: Verleihung auf der Jahresfeier 2008 (C. Selter, P. Becker-Kern, M. Knossalla, C. Carstensen, M. Hahn)

  

Lehrpreis für Studierende

Ohne studentische Hilfskräfte ist die Lehre an der Fakultät für Mathematik nicht denkbar und nicht machbar.
Um Mathematik zu lernen, müssen die Studierenden in kleineren Gruppen gemeinsam arbeiten.
Vorlesungen in Mathematik - für Mathematik-Studierende und für alle Studierenden, die in ihrem Studium Mathematik belegen (müssen), werden typischerweise von Übungen und Tutorien in kleineren Gruppen begleitet, in denen Aufgaben gemeinsam erarbeitet, diskutiert, vorgerechnet werden.
Viele dieser Kleingruppen werden unter Anleitung von den Dozentinnen und Dozenten von Studierenden höherer Semester betreut. In jedem Semester sind über 100 Tutorinnen und Tutoren aktiv - in der Analysis, in der Linearen Algebra, in der Höheren Mathematik, in der Mathematik für Chemie oder Informatik und in vielen weiteren Vorlesungen.
Stellvertretend für diese vielen studentischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden im Jahr 2008 vier Studierende mit dem Lehrpreis der Fakultät ausgezeichnet.
Alle waren in großen Vorlesungen des ersten Studienjahres aktiv; alle haben in der Evaluation sehr gute Bewertungen erzielt.

    • Celine Carstensen
    • Miriam Hahn
    • Martin Knossalla
    • Matthias Neumann

Viele weitere Studierende haben ebenfalls gute und sehr gute Noten von ihren Übungsgruppen erhalten. Auch ihre Arbeit wird mit diesem Lehrpreis gewürdigt.


Professor Christoph Selter erhält Lehrpreis der Fakultät für Mathematik

Massenvorlesungen und kleine Seminare haben jeweils ihre ganz eigenen Anforderungen. In großen Hörsälen erreicht der Lehrende viele Studierende gleichzeitig, in kleinen Veranstaltungen ist dafür eine persönlichere Betreuung möglich. Professor Christoph Selter, Leiter des Instituts für Entwicklung und Erforschung des Mathematikunterrichts (IEEM), gelingt in seinen Veranstaltungen der Spagat zwischen diesen beiden Anforderungen. Dafür erhielt er jetzt den Lehrpreis des Sommersemesters 2008 der Fakultät für Mathematik. Selter bekam durchweg positive Bewertungen in der Befragung der Studierenden, die meist zu hunderten seine Vorlesungen besuchen.
Dabei spielt auch die Relevanz der vermittelten Inhalte eine Rolle. In den beiden Vorlesungen von Prof. Selter, „Grundlegende Ideen der Mathematikdidaktik“ und „Mathematik der Klassen 1 bis 6“ nehmen die künftigen Lehrerinnen und Lehrer die hohe Relevanz der Inhalte für ihren späteren Lehramtsberuf wahr. Außerdem lobten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Prof. Selters konsequente Struktur der Vorlesungen, die Reichhaltigkeit der Beispiele und den Praxisbezug.
Der Lehrpreis geht aber nicht nur für die Arbeit mit den Studierenden an Prof. Christoph Selter. Auch sein großes Engagement im Institut und sein Einsatz bei der Verbesserung der Lehre durch ein gut dotiertes Drittmittelprojekt der Telekom-Stiftung sollen mit dem Lehrpreis geehrt werden.
Dass sich Prof. Christoph Selter nicht nur für Mathematikdidaktik, sondern auch für die Mathematik an sich mit viel Kompetenz und Elan einsetzt, zeigen auch die Aktivitäten, die unter seiner Führung am IEEM für das Jahr der Mathematik entwickelt wurden. Es gibt wohl kaum eine Fakultät der Mathematik in Deutschland, die sich mit einem monatlichen Programm daran beteiligt, Mathematik der Öffentlichkeit näher zu bringen.

Pressemitteilung vom 16.09.2008


Erster Lehrpreis Mathematik geht an Peter Becker-Kern

PD Dr. Peter Becker-Kern

Die Studierenden sind begeistert über akutelle und berufsorientierte Inhalte.

Erstmalig verleiht die Fakultät Mathematik einen Lehrpreis. Der erste Lehrpreis für das Wintersemester 2007/2008 geht an Privat-Dozent Dr. Peter Becker-Kern. Nominiert wurde der Dortmunder Wissenschaftler aufgrund einer im Sommersemester 2007 durchgeführten Lehrevaluation und der Entscheidung einer Kommission. Diese setzt sich sowohl aus Angehörigen der Fakultät Mathematik als auch aus Mathestudierenden zusammen. „Die Studierenden sind von Peter Becker-Kern begeistert. Er hat aktuelle und berufsorientierte Inhalte in seinen Vorlesungen aufgegriffen und neue Lehrveranstaltungen eingebracht“, so Prof. Stefan Turek. Seine innovativen Lehrveranstaltungen über Wirtschaftsmathematik, Versicherungsmathematik sowie Stochastik für Informatiker sind bei den Dortmunder Studierenden auf große Begeisterung gestoßen. „Der Lehrpreis wird auch aus Studienbeiträgen mitfinanziert. Die Studierenden haben sich dafür eingesetzt, um eine gute Lehre zu fördern.“ Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 1.000 Euro verbunden. Das Geld soll für eine innovative Investition eingesetzt werden. Peter Becker-Kern hat an der Technischen Universität Dortmund Ma- thematik studiert, promovierte hier im Jahr 2000 und habilitierte sich 2007.

Artikel in der unizet vom März/April 2008