Willkommen!

Wir begrüßen Sie am 28. September 2019 zum Mathetag für alle, der in diesem Jahr sowohl Themen für die Grundschule als auch für die Sekundarstufe anbietet.

   Der Mathetag für alle 2019 hat erfolgreich stattgefunden. Das Programm finden Sie hier . Einen Kurzbericht finden Sie zeitnah auf dieser Seite. Die Materialien werden innerhalb der nächsten zwei Wochen im Archiv zu finden sein.
An der mathematikdidaktischen Veranstaltung "DoMathG" werden insbesondere Themen des Mathematikunterrichts in der Grundschule angeboten, u.a. die mathematische Förderung von Kindern mit ganz unterschiedlichen Fähigkeiten und Unterstützungsbedürfnissen, das frühe mathematische Lernen im Kindergarten, die Gestaltung von mathematischen Aufgabenstellungen im Übergang von der Grundschule in die Sekundarstufe. Es wird vom Institut für Entwicklung und Erforschung des Mathematikunterrichts (IEEM) der Technischen Universität Dortmund (TU Dortmund) in Zusammenarbeit mit Partnern veranstaltet.

Der Dortmunder Mathetag steht in der Tradition der bisherigen mathematikdidaktischen Veranstaltungen am IEEM. Ziel des DoMathG ist es, einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Gestaltung mathematischer Lernprozesse in (sowie auch kurz vor und nach) der Grundschule zu leisten. Dazu bieten unterschiedliche Akteure aus der Praxis und Forschung in Workshops und Vorträgen Anregungen zur Diskussion und zum Austausch über zentrale und aktuelle Herausforderungen der Initiierung und Begleitung des Mathematiklernens von Kindern. Insbesondere stehen auch Angebote im Vordergrund, die eine aktive Mitarbeit an praxisnahen Materialien und Aufgabenstellungen ermöglichen.
Erster Dortmunder Mathetag für alle: TeilnehmerInnen hören Eröffnungsvortrag.
Foto: Fakultät für Mathematik

Erster Dortmunder Mathetag für alle

02.10.2019     Kurzbericht DoMathG 2019

An der von RuhrFutur und den beiden Verlagen Cornelsen und Klett unterstützten Tagung Dortmunder Mathetag für alle am 28.09.2019 nahmen etwa 450 Lehrer*innen, Erzieher*innen und Referendar*innen teil. Die Tagung sprach sowohl den Primar- als auch den Sekundarschulbereich an und fokussierte entsprechend den Übergang zwischen beiden.

Im Eröffnungsvortrag erläuterten Stephan Hußmann und Marcus Nührenbörger gemeinsam die Bedeutung und Auswirkung des Aufbaus eines verstehensorientieren arithmetischen bzw. algebraischen Denkens für den Übergang von der Primarstufe in die Sekundarstufe. Muster und Strukturen, die Lernende beispielsweise in Zahlenfolgen während der Primarstufe entdecken, beschreiben und erklären lernen, können in der Sekundarstufe etwa im Themenbereich der Terme wieder aufgegriffen werden, in dem Muster beschrieben und verallgemeinert werden sollen. Auch die aus der Grundschule bekannten Punktefelder finden sich zunächst im Malkreuz, später auch bei der Multiplikation von Dezimalzahlen und sogar bei bedingten Wahrscheinlichkeiten in der Oberstufe wieder.

In insgesamt 15 unterschiedlichen Workshops sowie zwei Vorträgen erhielten die Teilnehmenden reichhaltigen Input, Anregungen und Tipps zu ganz unterschiedlichen Themenbereichen. Die Referent*innen aus elf Universitäten, Zentren für schulpraktische Lehrerbildung, Schulen und Weiterbildungszentren gestalteten in zwei Schienen praxisnahe Workshops zu großen Themen wie Digitale Medien, Inklusion oder sprachsensibler Fachunterricht, aber auch Potentialförderung, Umgang mit Schwierigkeiten beim Mathematiklernen und fachinhaltliche Angebote fanden ebenfalls ihren Platz. Zahlreiche Austauschgelegenheiten unter den Teilnehmer*innen beim Mittagessen und Kaffee sowie Ausstellungsangebote der Verlage rundeten die Veranstaltung ab.

Der Dortmunder Mathetag für alle wurde geleitet von Prof. Daniela Götze, Prof. Stephan Hußmann, Prof. Marcus Nührenbörger, Prof. Susanne Prediger und Prof. Christoph Selter. Der nächste Dortmunder Mathetag für die Grundschule findet am 19. September 2020 statt, die nächste Tagung für die Sekundarstufe Mathe für alle wird hingegen im kommenden Jahr in Essen stattfinden.