Laufende Projekte
FOKUS (2026-2030)
Förderung durch MSB NRW
Im Vorgänger-Projekt Fachoffensive Mathematik (01.01.23-31.12.25) wurde begonnen, entlang der Schwerpunkt-Themen «Rechenschwierigkeiten vermeiden durch Sicherung arithmetischer Basiskompetenzen», «Sprachbildung im Mathematikunterricht» sowie «Förderorientierte Diagnostik im Arithmetikunterricht der Jahrgangsstufen 1 und 2» begonnen, Materialien zu entwickeln und deren Einsatz zu beforschen, die zur Stärkung und Absicherung der mathematischen Basiskompetenzen insbesondere für Schülerinnen und Schüler mit geringer Ausprägung der Basiskompetenzen herangezogen werden können. Ganz im Sinne des Schulkompass 2030 soll mit der Fortführung der Fachoffensiven der Fokus klar auf die Kompetenzentwicklung der Kinder liegen. Neben der inhaltlichen Unterstützung für den Fachunterricht soll FOKUS (Fachoffensiven – Kompetenzen im Unterricht stärken) vor allem einen Beitrag dazu leisten, alle Beteiligten in Schulen und Schulaufsicht zu vernetzen und die Stärkung der Basiskompetenzen auf eine gemeinsame Grundlage zu stellen. In Mathematik stehen Entwicklung und Forschung von Professionalisierungs-Material zum Thema Potenzialförderung sowie eine förderorientierte Diagnostik in Arithmetik auf dem Programm, bevor dann die Geometrie und das Rechnen mit Daten und Größen in den Blick genommen werden.
Projektleitung: Prof. Dr. D. Götze, Prof. Dr. Ch. Selter, JProf. Dr. D. Walter
PIKAS 2030 (2026-2030)
Förderung durch MSB NRW
Die seit 2009 andauernde Arbeit im Projekt PIKAS wird fortgesetzt. Der Schwerpunkt der Arbeit im Rahmen von PIKAS 2030, welches unter dem Dach der Fachoffensive Mathematik (FOKUS) angesiedelt ist, liegt einerseits in der Entwicklung und Beforschung von Unterrichtsmaterial für die Basiskompetenzen Geometrie sowie Daten und Größen sowie andererseits in der Datengestützten Unterrichtsentwicklung zur Förderung der Basiskompetenzen.
Projektleitung: Prof. Dr. D. Götze, Prof. Dr. Ch. Selter, JProf. Dr. D. Walter
TIMSS 2027 (2025-2028)
Förderung durch KMK
TIMSS (Trends in International Mathematics and Science Study) erfasst das mathematische und naturwissenschaftliche Grundverständnis von Schülerinnen und Schülern am Ende der 4. Jahrgangsstufe in einem vierjährigen Rhythmus. Auf internationaler Ebene ist die International Association for the Evaluation of Educational Achievement (IEA) Initiator und unter Leitung des International Study Center verantwortlich für die Organisation. Die Kultusministerkonferenz hat im Juni 2024 die Teilnahme an TIMSS 2027 beschlossen. Die TU Dortmund verantwortet - wie in den vorangehenden Zyklen – den Mathematikteil der Untersuchung.
Projektleitung: Prof. Dr. Knut Schwippert und Prof. Dr. Mirjam Steffensky (Uni Hamburg)
Weitere Antragstellende: Prof. Dr. Olaf Köller (Uni Kiel), Prof. Dr. Christoph Selter (TU Dortmund)
Startchancen Kompetenzzentrum Mathematik (2025-2034)
Förderung durch den Bund und die Länder
Das Startchancen-Programm unterstützt gezielt Schulen mit hohen Anteilen sozial benachteiligter Schülerinnen und Schüler. Dafür investieren Bund und Länder zwei Milliarden Euro jährlich für 4000 Schulen in schwieriger Lage, um gezielte Schul- und Unterrichtsentwicklung voranzutreiben.
Zum einen erhalten Startchancen-Schulen finanzielle Mittel für die Personalverstärkung in multiprofessionellen Teams und für bessere räumliche Gegebenheiten. Zum anderen erhalten die Schulen finanzielle und inhaltliche Unterstützung, um Prozesse der Schul- und Unterrichtsentwicklung anzustoßen und über 10 Jahre zu verfolgen. Für diesen Bereich werden mehrere Kompetenzzentren der wissenschaftlichen Begleitung zusammen mit den Unterstützungssystemen der Länder Angebote entwickeln und sukzessive weiter ausbauen.
Weitere Informationen zum Startchancen-Programm finden sich auf den Seiten des BMBF und hier.
Leiterin des Startchancen-Kompetenzzentrums Mathematik: Prof. Dr. Susanne Prediger (IPN & Technische Universität Dortmund)
Projektpartnerinnen und -partner: Prof. Dr. Hedwig Gasteiger (Universität Osnabrück), Prof. Dr. Daniela Götze (Technische Universität Dortmund), Prof. Dr. Gilbert Greefrath (Universität Münster), Prof. Dr. Birte Friedrich (Universität Potsdam), Prof. Dr. Ulrich Kortenkamp (Universität Potsdam), Prof. Dr. Timo Leuders (Pädagogische Hochschule Freiburg), Prof. Dr. Marcus Nührenbörger (Universität Münster), Prof. Dr. Frank Reinhold (Pädagogische Hochschule Freiburg), Prof. Dr. Bettina Rösken-Winter (Universität Münster), Prof. Dr. Christoph Selter (Technische Universität Dortmund), Prof. Dr. Lena Wessel (Universität Paderborn)
Digitale Fortbildungsoffensive Mathematik Grundschule (2024-2027)
Förderung durch das Schulministerium NRW
Im Rahmen des Projekts DFO (Digitale Fortbildungs-Offensive) – Mathematik Grundschule wird ein Konzept für hoch-skalierbare digitale Fortbildungen mit unterschiedlich starker Einbindung von Multiplizierenden entwickelt und in vier Bausteinen zur Sicherung arithmetischer Basiskompentenzen umgesetzt.
Mitantragstellende: Prof. Dr. Daniela Götze, JProf. Dr. Daniel Walter (TU Dortmund)
Gemeinsamer Lernort Schule: Diagnose und Förderung in der Schuleingangsphase erfahren und erlernen (2024-2026)
Förderung durch die Stiftung Innovation in der Hochschullehre
Im von Dr. Annabell Gutscher eingeworbenen Projekt wird ein Modulkonzept entwickelt und erprobt, das Lehramtsstudierenden kontinuierliche und DiF-bezogene Praxiserfahrungen im gemeinsamen Lernort Schule ermöglicht. Die Studierenden sollen regelmäßig über ein Semester hinweg und in Zusammenarbeit mit Lehrkräften unterrichtsbegleitende DiF-Einheiten für Schüler:innen mit Schwierigkeiten in Mathematik in der Schuleingangsphase (Frühförderung) planen, durchführen und reflektieren. Dabei können die Studierenden nicht nur ihr theoretisches Wissen in einer realen Unterrichtssituation anwenden und festigen, sondern auch einen Beitrag zur Entschärfung der alarmierenden Situation in den Schulen leisten. Insbesondere in der Schuleingangsphase benötigen viele Kinder individuelle Unterstützung, die Lehrkräfte auch auf Grund des akuten Lehrkräftemangels kaum leisten können. Durch die enge Zusammenarbeit der Studierenden und Lehrkräfte wird Schule zum gemeinsamen Lernort – für Schüler:innen, Studierende und Lehrkräfte.
ABAKO (2023-2026)
Förderung durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport Brandenburg
Das Projekt ABAKO (Arithmetische Basiskompetenzen) wird von einem Forschungsverbund aus TU Dortmund, Universität Potsdam und DIPF Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation Frankfurt getragen. Das auf drei Jahre angelegte Projekt und zielt auf die Entwicklung und Erforschung digitaler Materialien für den (Förder-)Unterricht zu Basiskompetenzen, auf die Entwicklung und Erforschung digitaler Materialien zur Professionalisierung von Lehrkräften sowie auf die Durchführung und Beforschung von Fortbildungsveranstaltungen für Lehrkräfte ab.
Projektleitung: Prof. Dr. Susanne Prediger
Weitere Projektbeteiligte: Prof. Dr. Daniela Götze, Prof. Dr. Christoph Selter (TU Dortmund), Prof. Dr. Birte Friedrich, Prof. Dr. Ulrich Kortenkamp (Uni Potsdam), Dr. Ulf Kröhne (DIPF Frankfurt)
QuaMath (2023-2028)
Förderung durch die Kultusministerkonferenz
Die Unterrichtsqualität entscheidet, welche Lerngelegenheiten Kinder und Jugendliche erhalten. Im Fach Mathematik sollen alle Lernenden zum aktiven Denken angeregt werden und durch Gespräche ein mathematisches Verständnis entwickeln. Daher ist es wichtig, den Unterricht zielgerichtet weiterzuentwickeln – an diesem Punkt setzt das Zehnjahres-Programm QuaMath der KMK gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Lehrkräftebildung Mathematik und dem IPN an. Das QuaMath-Programm hat das Ziel, zur Stärkung der mathematischen Bildung in Deutschland beizutragen, indem 10.000 Schulen und deren Lehrkräfte bei der Weiterentwicklung ihres Mathematikunterrichts durch Fortbildungen, entsprechende Materialien und die Begleitung durch DZLM-qualifizierte Multiplizierende unterstützt werden. Weitere Informationen: quamath.dzlm.de
Projektleitung: Prof. Dr. Susanne Prediger, Prof. Dr. Christoph Selter (TU Dortmund), Prof. Dr. Hans Anand Pant (HU Berlin)
FÖDIMA (2021-2026)
Förderung durch das BMBF
Der Projektname „Födima“ steht für Förderorientierte Diagnostik im inklusiven mathematischen Anfangsunterricht. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung(BMBF) fördert „Födima“.
Die Unterschiedlichkeit der Potenziale und Voraussetzungen von Schülerinnen und Schülern ist eine zentrale Herausforderung für die Gestaltung wirksamen Unterrichts. Solche Unterschiede zu erkennen und gezielt an diese anzuknüpfen, gilt als Schlüsselkompetenz von Lehrkräften. Dies gilt in besonderer Weise für den inklusiven Anfangsunterricht im Fach Mathematik in der Grundschule. Denn in der Schuleingangsphase werden die Grundlagen für das Verständnis des Basisstoffs gelegt, der unabdingbar für die Kompetenzentwicklung ist und Lernschwierigkeiten vorbeugt.
Das Projekt „Födima“ setzt genau an dieser Stelle an, denn es zielt darauf, den Mathematikunterrichtdurch wirksame Fortbildungen von Lehrkräften zur förderorientierten Diagnostik im Fach Mathematikzu verbessern. Es werden Fortbildungsmodule für einen förderorientierten, diagnostisch fundierteninklusiven mathematischen Anfangsunterricht erarbeitet, die auf empirisch zusammengetragenen und wissenschaftlich bewerteten Erkenntnissen basieren. Die Module werden systematisch evaluiert und zu einem Qualifizierungsprogramm ausgearbeitet. In Kooperation mit den Bezirksregierungen Arnsberg und Münster wird dieses Programm erprobt sowie gezielt in die Praxis umgesetzt.
Projektleitung: Prof. Dr. Marcus Nührenbörger (Uni Münster) und Prof. Dr. Christoph Selter (TU Dortmund)
Weitere Beteiligte: Prof. Dr. Elmar Souvignier (Uni Münster)
Mathe inklusiv mit PIKAS (2015-2027)
(Förderung durch das Schulministerium NRW)
Gestartet wurde das Projekt „Mathematik inklusiv mit PIKAS“ im Jahre 2015 mit der primären Zielsetzung, Lehrkräfte bei der Planung, Durchführung und Reflexion inklusiven Mathematikunterrichts zu unterstützen. Zu diesem Zweck werden grundlegende Unterrichtsmaterialien entwickelt, Informationstexte verfasst und gleichermaßen mathematikdidaktisch wie auch sonderpädagogisch fundierte Konzeptionen entworfen.
Mitantragstellende: Prof. Dr. M. Nührenbörger und Prof.in Dr. S. Schnepel (Uni Münster) sowie Dr. A. Schulz (Uni Bielefeld).
pikas-mi.dzlm.de