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Institut für Entwicklung und Erfoschung des Mathematikunterrichts

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Abgeschlossene Projekte



Begriffsbildung(sprozesse) im Mathematikunterricht

Im Projekt werden interaktive Bedeutungskonstruktionen bzw. deren -prozesse im Mathematikunterricht unter philosophischer Perspektive untersucht. Schwerpunkte bilden die Entwicklung eines Analysemodells zur Rekonstruktion der Begriffsbildung bzw. -entwicklung von Schülerinnen und Schülern und die Erkenntnisgewinnung durch die Analyse empirischen Datenmaterials.

Projektleitung: Michael Meyer

Laufzeit: 2008-2012


InTrans (Diagnose und Förderung der Kompetenzen von Grundschüler/innen beim intermodalen Transfer)

Im Rahmen dieses Projekts werden erstens Aufgabenstellungen entwickelt und in Unterrichtsexperimenten evaluiert, die die Fähigkeiten von Schülerinnen und Schülern zum intermodalen Transfer am Beispiel des Einmaleins fördern (Lernaufgaben). Zweitens sollen Aufgabenstellungen entwickelt und evaluiert werden, mit deren Hilfe man die diesbezüglichen Kompetenzen und Defizite von Schülerinnen und Schülern feststellen kann (Diagnoseaufgaben).

Projektleitung: Christoph Selter

Projektmitarbeiterin: Katharina Kuhnke

Laufzeit: 2009-2012

Drittmittel: 132.000 € (BMBF)


KIRA (Kinder rechnen anders)

Homepage des Projekts

Das Projekt KIRA entwickelt und evaluiert am Beispiel der Grundschule Materialien, die die Studierenden in die Lage versetzen sollen, Denkwege von Kindern besser zu verstehen, damit sie auf diese dann individuell eingehen können. Angehende Lehrerinnen und Lehrer können so in ihrer Ausbildung besser lernen, wie Kinder mathematisch denken. Im geplanten Projekt sollen für die zentralen Inhalte der Grundschularithmetik Möglichkeiten für die Studierenden geschaffen werden, um auf praxisnahe und praxisrelevante Weise ihre diesbezüglichen Kompetenzen auszubauen. Die Studierenden führen - zum Beispiel im Rahmen von Seminaren - selbst mathematische Gespräche mit Kindern, bei denen die Interviewerin oder der Interviewer versucht, das individuelle Denken des jeweiligen Kindes besser zu verstehen. Hierzu werden im Projekt Materialien entwickelt, die die Studierenden dabei unterstützen (z.B. Interviewleitfäden). Darüber hinaus analysieren die Studierenden Videoszenen, Transkripte, Beschreibungen von Unterrichtsepisoden sowie schriftliche Dokumente der Kinder, die hierzu im Projekt eigens dafür produziert und so aufbereitet werden, dass sie die Auseinandersetzung mit dem heterogene Denken der Kinder besonders anregen.

Projektleitung: Christoph Selter

Projektmitarbeiterinnen und -mitarbeiter: Daniela Götze, Karina Höveler, Sabrina Hunke, Maren Laferi, Ulrich Schwätzer

Laufzeit: 2008-2010

Drittmittel: 427.000 € (Deutsche Telekom Stiftung)


Malin 
(Mathematik in altersgemischten Lerngruppen)

In dem Projekt werden interaktive Lehr- und Lernprozesse im mathematischen Anfangsunterricht jahrgangsgemischter Klassen untersucht. Hierbei wird die Interaktion in sich verändernden sozialen Kontexten erhoben; d.h. wenn Kinder aus benachbarten Einschulungsjahrgängen in den Diskurs treten, wenn die Lehrerin während des Arbeitsprozesses der Kinder interveniert, wenn Lehrkräfte untereinander über die Entwicklung des Unterrichtsgeschehens reflektieren.

Projektleitung: Marcus Nührenbörger

Laufzeit: 2005-2010


Arbeiten mit dem Mathekoffer

Das Dortmunder Projekt „Arbeiten mit dem Mathekoffer“ (an Sekundarschulen im Raum Dortmund und in der Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Dortmund)“ findet im Rahmen des bundesweiten Projekts „Regionale Aktivitäten und Vernetzung mit Schulen“ der DMV und Deutschen Telekom Stiftung statt. Projektziel ist die Arbeit mit dem Mathekoffer an den Schulen der Projektpartner mit dem Ziel, die Qualität der einzelnen Materialien zu testen und Möglichkeiten der Verbesserung, Ausweitung und Ergänzung zu untersuchen.

Projektleitung: Hans-Wolfgang Henn

Projektmitarbeiterinnen: Frauke Arndt, Celine Liedmann, Stefanie Meier

Laufzeit: 2008-2009

Drittmittel: 6.000 € (Deutsche Telekom Stiftung)


INDIVE - individualisieren, differenzieren, vernetzen

Homepage des Projekts

Das Projekt indive ist ein Kooperationsvorhaben zwischen Lehrpersonen, Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen, Studierenden und Studienseminaren. Es stützt sich auf die Idee der Vernetzung aller an der Lehrerbildung beteiligten Institutionen mit dem Ziel Lerngelegenheiten zu entwickeln, anzubieten und zu evaluieren, die dem Einzelnen, Lehrenden wie Lernenden, Raum geben, seine individuellen Fähigkeiten selbstständig zu entfalten.

Mit dem Projekt indive werden die allgemeindidaktischen und die fachdidaktischen Perspektiven auf den Themenschwerpunkt Individualisierung und Differenzierung' miteinander verwoben, mit dem Ziel ein in sich konsistentes Lehrerausbildungskonzept zu entwerfen, das die Bedürfnisse der Praxis mit den Erfordernissen der Ausbildungssituation verbindet. Die fachdidaktische Perspektive wird verstärkt von dem Institut für Entwicklung und Erforschung des Mathematikunterrichts an der Universität Dormund eingenommen und der allgemeindidaktische Schwerpunkt liegt in den Händen der Arbeitsgruppe Allgemeinpädagogik an der Universität Duisburg-Essen.

Projektleitung: Stephan Hußmann

Externe Projektpartner: Anke Liegmann (Universität Duisburg-Essen)

Mitarbeit: Conny Walzebug

Laufzeit: 2006-2010


DQME II - Developing Quality in Mathematics Education II

Homepage des Projekts

Das Comenius-Network-Projekt DQME II ist die Fortsetzung und Erweiterung des Projekts "DQiME I" von vier auf elf teilnehmende Länder. Es nimmt aus jedem Land ein Team bestehend aus Universitäten, Lehrerbildungsinstituten und Schulen teil. Folglich ist ein besonderes Merkmal dieses Projekts die starke Verbindung zwischen Theorie und Praxis und zwischen Forschung und Entwicklung des Mathematikunter-richts. Ein Schwerpunkt der Projekte ist die Entwicklung von Lernmaterialien und Lernumgebungen, die einerseits einen Bezug zur Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler haben und andererseits auch eine europäische Dimension enthalten.

Projektleitung: Hans-Wolfgang Henn

Mitarbeit: Celine Liedmann, Jan Mueller, Stefanie Meier

Laufzeit: 2008-2010


Trends in International Mathematics and Science Study (TIMSS 2007 Grundschule)

(gefördert durch das BMBF)
Die TIMS-Studie 2007 hatte das Ziel, Informationen über fachbezogene Stärken und Schwächen von Schulsystemen zu gewinnen, nicht aber die Leistung einzelner Schülerinnen und Schüler oder Lehrkräfte zu überprüfen. Im Rahmen der Untersuchung, an der 60 Länder weltweit beteiligt waren, nahmen im Frühjahr 2007 ca. 4500 Viertklässlerinnen und Viertklässler aus ca. 200 Grund- und Förderschulen teil.

Projektleitung: Wilfried Bos

Projektpartner: Christoph Selter, Manfred Prenzel (Uni Kiel), Gerd Walther (Uni Kiel)

Laufzeit: 2006-2008

Kooperationspartner: Uni Kiel


Evaluation der Bildungsstandards Mathematik in der Grundschule (ESMAG) (2005-2007)

Das Erreichen der im Dezember 2004 von der Kultusministerkonferenz verabschiedeten Bildungsstandards Mathematik in der Grundschule soll im Rahmen dieses Projekts des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB, Berlin) regelmäßig an einer repräsentativ ausgewählten Anzahl deutscher Schulen überprüft werden. Des Weiteren sollen gute Aufgaben zusammengestellt und entwickelt werden, die in einer für die Lehrerinnnen und Lehrer nachvollziehbaren Weise die Bildungsstandards illustrieren. Als wissenschaftlicher Leiter der Aufgabengruppe West arbeitete Prof. Dr. Christoph Selter mit Lehrkräften aus Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland zusammen und war zudem in die bundesweite Aufgabenkonstruktion und -auswahl eingebunden.


Steigerung der Effizienz des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts (SINUS-Grundschule)

Zusammen mit Prof. Dr. Walther (Universität Kiel) und Prof. Dr. Wilhelm Schipper (Universität Bielefeld) hatte Prof. Dr. Christoph Selter die mathematische Programmleitung des BLK-Projekts "Steigerung der Effizienz des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts" (SINUS-Grundschule) inne. Die Website des Projekts finden Sie hier, eine Medieninformation der Universtität Dortmund vom 25.11.05 hier.


Unterrichtsentwicklung in Bremer Schulen - Transferprojekt zur Bildungsplanimplementation

Seit 2004 sind in Bremen neue Bildungspläne in Kraft, die drei zentrale Akzente setzen:

  • Outputorientierung, d.h. Orientierung an den tatächlichen Lernergebnissen
  • Prozessorientierung, d.h. Betonung prozessbezogener Kompetenzen
  • Verständnisorientierung, d.h. Stärkung inhaltlichen Denkens
Das Projektteam am IEEM hat die Bremer Schulen dabei unterstützt, die Intentionen der Bildungspläne in der Unterrichtswirklichkeit lebendig werden zu lassen.
Dazu wurden in Absprache mit dem Landesinstitut Materialien und Fortbildungsreihen konzipiert und durchgeführt sowie Handreichungen zur Umsetzung an den Schulen zuammengestellt.
Eine Analyse der Parallel- und Vergleichsarbeiten lieferte jeweils eine Evaluationsebene.

Leitung: Susanne Prediger
Stephan Hußmann
Mitarbeit: Nikola Leufer
Laufzeit: 2006 - 2008
Auftraggeber: Senator für Bildung und Wissenschaft, Bremen
Kooperationspartner Landesinstitut für Schule, Bremen, insbes. André Smolè und Anja Krüger


Brüche - Schichtung von Schülervorstellungen am Beispiel der Multiplikation von Brüchen

Empirische Überprüfung eines Modells zu Schülervorstellungen und -kompetenzen bei Brüchen

Leitung: Susanne Prediger
Projektkoordinatorin: Ina Matull
Laufzeit: 2007 - 2008
Förderer: Deutsche Forschungsgemeinschaft